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YOGA

Beim Wort Yoga entstehen weit auseinander gehende Vorstellungen. Sei es in Bildern von einem Traumpaar in akrobatischen Stellungen am Strand, bis zu grossen Menschengruppen in Tempeln, welche stundenlang Mantras rezitieren. Yoga kann so vieles sein. Von der esoterischen Modeerscheinung bis zur vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform.

Obwohl sich viele der heutigen Stile davon gelöst haben, hat der klassische Yoga seinen Ursprung in der Spiritualität. Das Wort Yoga heisst aus dem Sanskrit übersetzt “vereinigen“ oder “verbinden“. Gemeint ist das Verbinden von Körper, Geist und Atem. Yoga ist ein praktischer Weg, um die Schichten des Egos zu lösen und schlussendlich Ausgeglichenheit zu erlangen und sich selbst besser zu erkennen.

HATHA YOGA

Heutzutage ist der Hatha Yoga wohl die am meisten verbreitest Yoga Form. In manchen Fällen wird er aber auf die Körperübungen reduziert und als eine Art von Fitnesstraining angesehen. Was aber ein in der Tradition verankerten Yoga von einem heutigen Fitnessprogramm unterscheidet, ist die Ausführung von Bewegung in Verbindung mit dem Atem, sowie das achtsame Wahrnehmen des eigenen Körpers, des Atems und der mentalen Vorgänge. Veränderungen und Unterschiede sollen wahrgenommen werden.
Dies wird durch gezielte Körperübungen, den Asana, sowie durch Atemtechniken, den Pranayama geschult. Des Weiteren umfasst Yoga die Meditation, das zur-Ruhe-Kommen des Geistes, sowie die Jahrhundert alte Philosophie, welche ethische und gesundheitsförderliche Themen aufzeigt. Im Hatha Yoga werden verschiedene Abläufe von Asana (Karanas) mit der bewussten Atmung synchron ausgeführt. Es folgen immer wieder Sequenzen des Nachspürens und Entspannens. Hatha Yoga hilft im Alltag achtsamer zu sein und ungesunde Körperhaltungen, Verhalten oder einen unangenehmen Umgang mit Emotionen besser wahrzunehmen und gegebenenfalls zu verändern.

YIN YOGA

Yin Yoga wird hauptsächlich im Sitzen oder Liegen praktiziert. Im Gegensatz zum Hatha Yoga ist Yin Yoga ein eher körperlicher passiver Yoga Stil, in dem Sinne, dass die Asana (Körperhaltungen) nicht in Bewegung (dynamisch) ausgeführt werden, sondern unbeweglich (statisch) sind. Das bedeutet, die Asana werden zwischen 3 bis 5 Minuten oder teils auch länger gehalten. Der Fokus wird auf das stetige Loslassen der nicht benötigten Anspannung für die ausgeführte Stellung gelegt. Der Geist fokussiert die Atmung oder den Körperbereich, auf welchem das Asana den Fokus setzt.

WO KANN YOGA UNTERSTÜTZEND WIRKEN?

  • Förderung der Beweglichkeit
  • Kräftigung der Stützmuskulatur
  • Fördert das allgemeine Wohlbefinden
  • Kann Rückenbeschwerden lindern
  • Wirkt ausgleichend
  • Hilft mit Belastungen besser umzugehen